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Kein Platz für Nachtschwärmer - Der armenische Konvent in Jerusalem bietet Flüchtlingen einen sicheren Ort

Jerusalems Altstadt besteht aus vier Stadtteilen: dem muslimischen, jüdischen, christlichen und dem armenischen Viertel. Bereits seit dem 4. Jahrhundert leben christliche Armenier in Jerusalem. Anfangs waren es anfangs orthodoxe Priester und Laienfamilien im Dienste der Kirche. Das änderte sich nach 1915, als im Osmanischen Reich die Armenier systematisch ermordet oder vertrieben wurden. Hunderttausende flohen in andere Länder. Für rund Zehntausend endete die oft monatelange Flucht in Jerusalem, im armenischen Konvent, rund um die Kathedrale St. Jakobus. Das Armenische Patriarchat öffnete den Flüchtlingen die Türen. Seitdem teilen sich die Familien den engen Platz mit den orthodoxen Geistlichen.

25 Min. | 9.7.2020