Der zweite Gedanke

Gleichheit - 3. Brandenburgische Gespräche

Die Debatte mit Natascha Freundel, Katja Lange-Müller und Terézia Mora Eine Koproduktion von rbbKultur und Staatstheater Cottbus Ist Gleichheit ein demokratisches Grundrecht oder eine totalitäre Bedrohung? Hat Literatur etwas mit Gleichheit zu tun? Und schafft eine gendergerechte Sprache mehr Gleichberechtigung? Darum ging es am 12. April 2021 bei den Brandenburgischen Gesprächen im Staatstheater Cottbus mit den Schriftstellerinnen Katja Lange-Müller und Terézia Mora. Gerechtigkeit für Individuen ist das Ideal der vielfach prämierten Autorinnen. Politisch korrekte Sprache ist in ihrer Literatur fehl am Platze. Térezia Mora: "Es gibt ein schönes ungarisches Gedicht, im dem es heißt: bleibe immer überzählig." Katja Lange-Müller: "Die einzige Gerechtigkeit, die in der Literatur wirklich eine Rolle spielen kann, ist die epische Gerechtigkeit."

Brandenburgische Gespräche: Gleichheit © Marlies Kross/Staatstheater Cottbus
49 Min. | 14.4.2021