Zu seiner viertägigen Jahrestagung trat am 14.10.1974 der Club of Rome in Berlin zusammen. Bei der Pressekonferenz am 13.10.1974 v. l. n. r: Brigitte Freyh (Kuratorium Stiftung Entwicklungsländer), Professor Eduard Pestel (TU Hannover), Dr. Aurelio Peccei (Italien, Club-Vorsitzender) und Professor Mihajlo Mesarovic (USA). Der Club of Rome ist ein internationaler Zusammenschluß von etwa 100 Wissenschaftlern und Industriellen.
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Club of Rome bekommt Friedenspreis des Deutschen Buchhandels

Archivradio - Geschichte im Original · 01.03.2022 · 33 Min.
Zu seiner viertägigen Jahrestagung trat am 14.10.1974 der Club of Rome in Berlin zusammen. Bei der Pressekonferenz am 13.10.1974 v. l. n. r: Brigitte Freyh (Kuratorium Stiftung Entwicklungsländer), Professor Eduard Pestel (TU Hannover), Dr. Aurelio Peccei (Italien, Club-Vorsitzender) und Professor Mihajlo Mesarovic (USA). Der Club of Rome ist ein internationaler Zusammenschluß von etwa 100 Wissenschaftlern und Industriellen.
Erscheinungsdatum
01.03.2022
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14.10.1973 | Die Studie "Grenzen des Wachstums", die der Club of Rome 1972 erstellen ließ, geht zurück auf eine Initiative von Eduard Pestel (1914 - 1988). Er gehörte 1968 nicht nur zu den Gründungsmitgliedern des Clubs, sondern saß auch im Kuratorium der Stiftung Volkswagenwerk, die die Studie mit einer Million D-Mark finanzierte. Den Auftrag bekommt der Ökonom Dennis Meadows am MIT in Boston. In dem Bericht "Grenzen des Wachstums" legt er dar, dass es zu einem weltweiten Kollaps kommen kann, wenn die Weltbevölkerung weiter wächst und die Ressourcenausbeutung fortschreitet. Der Bericht findet weltweit große Beachtung. Der Club of Rome wird am 14.10.1973 dafür mit dem Friedenspreis des deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Bis heute das einzige Mal, dass der Preis an eine Institution vergeben wird, nicht an eine Einzelperson. In seiner Dankesrede im Namen des Club of Rome schildert Eduard Pestel, wie die Studie zustande kam.