Am 17. Juni 1953, dem Tag des Volksaufstandes in der DDR, wurde Otto Nuschke, Stellvertretender DDR-Ministerpräsident, von Demonstranten erkannt und bedrängt. West-Berliner Polizisten nehmen den Politiker in Gewahrsam. Er äußerst sich vor Reportern des RIAS.
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Stellvertretender DDR-Ministerpräsident Otto Nuschke: "Ich wurde geraubt!"

Archivradio - Geschichte im Original · 11.06.2023 · 4 Min.
Am 17. Juni 1953, dem Tag des Volksaufstandes in der DDR, wurde Otto Nuschke, Stellvertretender DDR-Ministerpräsident, von Demonstranten erkannt und bedrängt. West-Berliner Polizisten nehmen den Politiker in Gewahrsam. Er äußerst sich vor Reportern des RIAS.
Erscheinungsdatum
11.06.2023
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17.6.1953 | Am 17. Juni 1953 protestieren Millionen Menschen in der ganzen DDR unter anderem für die deutsche Einheit. Die führenden Vertreter der SED-Regierung sind von dem Volksaufstand offensichtlich überrascht und tauchen unter. Otto Nuschke allerdings, stellvertretender DDR-Ministerpräsident und Mitglied der Ost-CDU, wird in seinem Auto von Demonstrierenden abgefangen und bedrängt. West-Berliner Polizisten nehmen den Politiker in Gewahrsam, wo er sogleich hörbar überrumpelt vor Reportern des RIAS Stellung beziehen muss.