Daniel Cohn-Bendit am Grenzübergang. Der Versuch des Studentenführer, am 24.5.1968 trotz eines Einreiseverbots über den Grenzübergang "Goldene Bremm" bei Saarbrücken nach Frankreich zurückzukehren, ist gescheitert. Die französischen Behörden haben Cohn-Bendit nach tumultartigen Verhandlungen zurückgewiesen.
ARD

Studentenrevolte in Frankreich: Daniel Cohn-Bendit "unerwünschte Person"

Archivradio - Geschichte im Original · 26.05.2023 · 22 Min.
Daniel Cohn-Bendit am Grenzübergang. Der Versuch des Studentenführer, am 24.5.1968 trotz eines Einreiseverbots über den Grenzübergang "Goldene Bremm" bei Saarbrücken nach Frankreich zurückzukehren, ist gescheitert. Die französischen Behörden haben Cohn-Bendit nach tumultartigen Verhandlungen zurückgewiesen.
Erscheinungsdatum
26.05.2023
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25.5.1968 | Streiks und Proteste legen im Frühjahr 1968 Frankreich lahm. Die Medien berichten von bürgerkriegsähnlichen Ausschreitungen. Die Filmfestspiele in Cannes werden ein Fiasko. Staatspräsident Charles de Gaulle geht auf manche Forderungen der Studierenden ein, um Entgegenkommen zu signalieren. Unter anderem verspricht er, für mehr Arbeitsplätze zu sorgen das Pensionsalter auf 60 Jahre zu senken. Eine der Hauptfiguren ist der 23-jährige Soziologiestudent Daniel Cohn-Bendit. Während eines Aufenthalts in Deutschland wird er zur unerwünschten Person erklärt, die Wiedereinreise nach Frankreich wird ihm verweigert. Über all das berichtet dieser Hintergrundbericht vom 25. Mai 1968, der am Ende auch auf die zunehmend unruhige Situation an den deutschen Hochschulen eingeht.