Walther Leisler Kiep (l, aufgenommen am 26.11.1999) und Karlheinz Schreiber (r, 14.01.2000)
SWR2

Die Spende des Waffenhändlers

Archivradio - Geschichte in Originaltönen | 17.01.2020 | 4 Min.
Walther Leisler Kiep (l, aufgenommen am 26.11.1999) und Karlheinz Schreiber (r, 14.01.2000)
Erscheinungsdatum
17.01.2020
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Sendung

CDU-Spendenaffäre (1) | Die CDU-Spendenaffäre beginnt im November 1999. CDU-Schatzmeister Walther Leisler Kiep wird verhaftet. Der Verdacht: Steuerhinterziehung. Kiep soll 8 Jahre zuvor vom Waffenhändler Karlheinz Schreiber eine Spende über 1 Million D-Mark für die CDU erhalten haben und nicht versteuert haben. Es stellt sich später heraus, dass das Geld ursprünglich von der Thyssen AG stammt. Spekulationen gehen los: War das eine Gefälligkeit dafür, dass die Kohl-Regierung Waffenlieferungen an Saudi-Arabien genehmigte? Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl erklärt, er habe von der Spende nichts gewusst. Doch Walther Leisler Kiep stellt das anders dar. Damit wird die Affäre Kiep zu einer CDU-Spendenaffäre. Es ist der 24. November 1999.

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