Deutsche Delegation bei der Friedenskonferenz der Alliierten in Paris (29. April bis 28. Juni 1919). Von links: Robert Leinert, Johann Giesberts, Graf Ulrich v. Brockdorff-Rantzau, Otto Landsberg und Walter Schuecking
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Friedensverhandlungen von Versailles

Archivradio - Geschichte in Originaltönen | 02.11.2018 | 4 Min.
Deutsche Delegation bei der Friedenskonferenz der Alliierten in Paris (29. April bis 28. Juni 1919). Von links: Robert Leinert, Johann Giesberts, Graf Ulrich v. Brockdorff-Rantzau, Otto Landsberg und Walter Schuecking
Erscheinungsdatum
02.11.2018
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Sendung

Deutschland habe den Krieg verloren und schwere Verbrechen begangen, trage jedoch nicht die alleinige Schuld am Krieg. So argumentiert der Diplomat Ulrich Graf von Brockdorff-Rantzau, der Deutschland bei den Friedensverhandlungen in Versailles vertritt. Allerdings kann er wenig erreichen. Der Vertrag stellt die alleinige Schuld Deutschlands fest und verpflichtet es zu Gebietsabtretungen und umfangreichen Reparationszahlungen. An jenem Tag weigert sich die deutsche Seite zu unterschreiben. Dies geschieht erst am 28. Juni, als die Siegermächte eine Militärinvasion androhen. Die Rede hat Brockdorff-Rantzau 1920 nachaufgenommen.

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