Stolperstein mit der Aufschrift: "Menschen ohne festen Wohnsitz wurden von den Nazis als "asozial und arbeitsscheu" stigmatisiert und kriminalisiert, verfolgt und ermordet": Mit den "Stolpersteinen" des Kölner Bildhauers Gunter Demnig wird seit 2016 auf dem Berliner Alexanderplatz der Menschen gedacht, die im Nationalsozialismus als "asozial" verfolgt und ermordet wurden
SWR Kultur

"Asoziale" und "Berufsverbrecher" - Die verleugneten Nazi-Opfer

Das Wissen · 02.06.2023 · 28 Min.
Stolperstein mit der Aufschrift: "Menschen ohne festen Wohnsitz wurden von den Nazis als "asozial und arbeitsscheu" stigmatisiert und kriminalisiert, verfolgt und ermordet": Mit den "Stolpersteinen" des Kölner Bildhauers Gunter Demnig wird seit 2016 auf dem Berliner Alexanderplatz der Menschen gedacht, die im Nationalsozialismus als "asozial" verfolgt und ermordet wurden
Erscheinungsdatum
02.06.2023
Rubrik
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Sendung

Auch Obdachlose, Suchtkranke oder Prostituierte wurden von den Nazis verfolgt, als "Asoziale" bzw. "Berufsverbrecher". Erst 2020 erkannte der Bundestag diese Opfergruppe an. Warum so spät? Noch heute ist der "Assi" ein geläufiges Schimpfwort. Von Peter Bratenstein (SWR 2023) | Manuskript und mehr zur Sendung: http://swr.li/nazi-opfer | Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: wissen@swr2.de | Folgt uns auf Mastodon: https://ard.social/@SWR2Wissen