Das Cafe und der Recordstore "Gordon" mit israelischer Küche © Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/ZB
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Jüdisches Leben heute - nie normal?

Der zweite Gedanke · 25.11.2021 · 35 Min.
Das Cafe und der Recordstore "Gordon" mit israelischer Küche © Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/ZB
Erscheinungsdatum
25.11.2021
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Die Debatte mit Natascha Freundel, Adriana Altaras und Leon Kahane "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" - unter diesem Motto steht das bundesweite deutsch-jüdische Festjahr 2021. Die Vielfalt jüdischen Lebens soll sichtbarer und der Blick in die Zukunft geweitet werden. Doch wie offen ist Deutschland heute für jüdisches Leben? In einer Zeit, in der Corona-Leugner sich wahlweise mit Juden in der Schoah vergleichen oder sich von einer jüdischen Weltverschwörung bedroht sehen. Und in der sich einige der größten Kulturinstitutionen hierzulande in der Initiative "GG 5.3 Weltoffenheit" zusammengetan haben, um die Meinungsfreiheit zu verteidigen - besonders für israelkritische Meinungen. Die Theaterregisseurin und Autorin Adriana Altaras und der bildende Künstler Leon Kahane diskutieren über das schräge Motto des Festjahrs, über die Netflix-Serien "Unorthodox" und "Shtisel", über Joseph Beuys, über Antisemitismus und Weltoffenheit. Adriana Altaras: "Es gibt keine Normalität nach dem Holocaust." (Wiederholung vom 25.3.2021)