Israelische Polizei evakuieren eine Frau und ein Kind von einem Ort, der von einer aus dem Gazastreifen abgefeuerten Rakete getroffen wurde. © picture alliance/ dpa / AP/ Tsafrir Abayov 
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Terror gegen Israel

Der zweite Gedanke · 12.10.2023 · 47 Min.
Israelische Polizei evakuieren eine Frau und ein Kind von einem Ort, der von einer aus dem Gazastreifen abgefeuerten Rakete getroffen wurde. © picture alliance/ dpa / AP/ Tsafrir Abayov 
Erscheinungsdatum
12.10.2023
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Die Debatte mit Natascha Freundel, Katharina Höftmann Ciobotaru und Meron Mendel --- "Rache darf keine Handlungsmaxime sein." (Meron Mendel) --- Israel, sagte der israelische Schriftsteller Yoram Kaniuk einmal, liegt an der Kreuzung zwischen Katastrophe und Picknick. Der Krieg, den die Hamas aus dem Gaza-Streifen über Israel gebracht hat, ist ein „episches Debakel“, so schreibt der Journalist Alon Pinkas in der israelischen Zeitung Haaretz. Solche Massaker an israelischen Zivilisten, so viele Geiselnahmen unschuldiger Menschen, so viel Chaos bei den israelischen Sicherheitsdiensten gab es nie zuvor in der Geschichte Israels. Was bedeutet der 7. Oktober 2023, als Terrortruppen der Hamas die Grenzanlagen durchbrachen, für das Land, für die Region und für die Nahostpolitik Deutschlands, in der die Sicherheit Israels zur „Staatsräson“ gehört? --- Katharina Höftmann Ciobotaru, geb. 1984 in Rostock, ist freie Journalistin und Autorin, u.a. von „Guten Morgen, Tel Aviv!“ (Heyne 2011), „Alef“ (Ecco 2021) und „Frei“ (Ecco 2023). Sie lebt mit ihrer Familie in Tel Aviv. --- Meron Mendel, geb. 1976 in Ramat Gan und aufgewachsen in einem Kibbuz im Süden Israels, ist Direktor der Bildungsstätte Anne Frank und Professor für Transnationale Soziale Arbeit an der Frankfurt University of Applied Sciences. Sein Buch „Über Israel reden. Eine deutsche Debatte“ ist 2023 bei Kiepenheuer & Witsch erschienen. --- Mehr Infos unter www.rbbkultur.de/derzweitegedanke --- Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@rbbkultur.de.