Der zweite Gedanke · Wie weltoffen ist Deutschland für jüdisches Leben?

Das Cafe und der Recordstore "Gordon" mit israelischer Küche © Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/ZB
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Wie weltoffen ist Deutschland für jüdisches Leben?

Der zweite Gedanke · 24.03.2021 · 36 Min.
Das Cafe und der Recordstore "Gordon" mit israelischer Küche © Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/ZB
Erscheinungsdatum
24.03.2021
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Sendung

Die Debatte mit Natascha Freundel, Adriana Altaras und Leon Kahane "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" - unter diesem Motto steht das bundesweite deutsch-jüdische Festjahr 2021. Die Vielfalt jüdischen Lebens soll sichtbarer und der Blick in die Zukunft geweitet werden. Doch wie offen ist Deutschland heute für jüdisches Leben? In einer Zeit, in der Corona-Leugner sich wahlweise mit Juden in der Schoah vergleichen oder sich von einer jüdischen Weltverschwörung bedroht sehen. Und in der einige der wichtigsten Kulturinstitutionen hierzulande die Initiative "GG 5.3 Weltoffenheit" gestartet haben, um die Meinungsfreiheit - besonders für israelkritische Meinungen - zu verteidigen. Darüber diskutieren die Theaterregisseurin und Autorin Adriana Altaras und der Künstler Leon Kahane mit skeptischem Optimismus. Leon Kahane: "Juden können sich eine bestimmte Form von Pessimismus nicht leisten. Zumindest keine, die in die Regression führt, sondern nur eine, die in die Aufklärung führt." Adriana Altaras: "Antisemitismus als Chance für Weltoffenheit! Ich drehe das um und sage: Jetzt haben wir ein Gegenüber. Wir könnten jetzt mal diskutieren."