Eine Black Lives Matter-Fahne und Ptestestierende bei einem Marsch gegen Gewalt gegen Schwarze.
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Ohne Wahrheit keine Veränderung - Ein Jahr nach dem Mord an George Floyd

Hintergrund | 25.05.2021 | 26 Min.
Eine Black Lives Matter-Fahne und Ptestestierende bei einem Marsch gegen Gewalt gegen Schwarze.
Erscheinungsdatum
25.05.2021
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Der Tod des Afroamerikaners George Floyd am 25. Mai 2020 bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis löste in den USA Massenproteste aus. Der Richter wirft dem bereits schuldig gesprochenen weißen Ex-Polizisten Derek Chauvin besondere Grausamkeit vor. Ihm drohen bis zu 40 Jahre Haft. Videos dokumentieren, wie Chauvin gut neun Minuten lang sein Knie gut auf Floyds Hals presste, während dieser flehte, ihn atmen zu lassen. Die Beamten hatten George Floyd wegen des Verdachts festgenommen, mit einem falschen 20-Dollar-Schein bezahlt zu haben. Der Mord an George Floyd durch Polizisten war - mitten in der Corona-Pandemie - eine Zäsur im gesellschaftlichen Leben der USA. Der Protest auf den Straßen, die Gewalt und die Debatte über Rassismus waren für einige Amerikaner verstörend, aber kamen für niemanden überraschend. Den Vereinigten Staaten fällt es - wie anderen Nationen auch - schwer, sich der eigenen Vergangenheit zu stellen. Die heutige Generation sucht neue Wege, diesen Konflikt und gesellschaftlichen Riss aufzuarbeiten. Während in der Bürgerrechtsbewegung der 1960er Jahre die Kirche eine zentrale Rolle einnahm, formiert sich der Widerstand in der Black Lives Matter-Bewegung und in den Städten eher lokal.

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