Farida – eine Jesidin kämpft gegen das Vergessen
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Farida – eine Jesidin kämpft gegen das Vergessen

hr2 Camino - Religionen auf dem Weg · 17.02.2023 · 24 Min.
Farida – eine Jesidin kämpft gegen das Vergessen
Erscheinungsdatum
17.02.2023
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Etwa eine Million Menschen zählen zum Volk der Jesiden. Ihre traditionelle Lebensgebiete sind im nördlichen Irak, in Nordsyrien und der südöstlichen Türkei. Von den Vereinten Nationen sind die Jesiden als eigenständiges Volk anerkannt. Aber gerade in den zurückliegenden Jahren waren sie schweren Verfolgungen ausgesetzt. Im Irak hat die Terrorgruppe des so genannten “Islamischen Staats” systematisch jesidische Männer ermordet, jesidische Frauen als (Sex-)Sklavinen vekauft und misshandelt und jesidisches Kulturgut zerstört. Farida Khalaf ist selbst Jesidin und war 2014 monatelang in grausamer IS-Gefangenschaft. Sie konnte fliehen, kam über ein Flüchtlings-Sonderkontingent nach Baden-Württemberg und konnte ihr Trauma überwinden. Heute engagiert sie sich für die Rechte der Jesiden und fordert weltweit Gerechtigkeit für ihre Volksgruppe und ihre Religion. Unsere Reporterin Miriam Staber hat Farida Khalaf bei ihrem Kampf und die Menschenrechte begleitet.