Im Gespräch · 11. September 2001 in New York: Wie ein Sanitäter aus Heilbronn am Ort der Katastrophe geholfen hat

Rettungskräfte setzen ihre Suche nach Opfern fort, während Rauch aus den Trümmern des World Trade Center aufsteigt.
SWR Aktuell

11. September 2001 in New York: Wie ein Sanitäter aus Heilbronn am Ort der Katastrophe geholfen hat

Im Gespräch · 11.09.2021 · 8 Min.
Rettungskräfte setzen ihre Suche nach Opfern fort, während Rauch aus den Trümmern des World Trade Center aufsteigt.
Erscheinungsdatum
11.09.2021
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Die Terroranschläge vom 11. September auf das World Trade Center in New York jähren sich zum 20. Mal. Etwa 3.000 Menschen wurden getötet, als die Zwillingstürme einstürzten. Wohl jeder weiß, was er im Moment des Anschlags gemacht hat. Markus Albrecht aus Heilbronn und seine Frau waren vor 20 Jahren für ein mehrmonatiges Work- and Travel-Programm in New York. Dort wurde der ausgebildete Katastrophen-Sanitäter am 11. September 2001 zum Ersthelfer. "Das Szenario war im biblischen Sinne apokalyptisch", erinnert sich der Heilbronner. "Der Himmel war schwarz-grau. Die Luft war voll mit Staub. Es lag eine zehn bis 20 Zentimeter dicke Staub- und Papierschicht überall. Es hat gebrannt und es gab diesen immensen und nicht zu überschauenden Schuttberg." Nach und nach habe sich bei ihm durch den Anblick am Ort der Katastrophe die traurige Gewissheit eingestellt: "Es kann niemand überlebt haben." Was Markus Albrecht aus Heilbronn durch den Kopf geht, wenn er an den 11. September 2001 denkt, erzählt er im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Florian Rudolph.