Im Gespräch · Abzocke der Banken: Wie vermeidet man Negativzinsen bei der Geldanlage?

Euro-Geldscheine liegen in einem Sparbuch.
SWR Aktuell

Abzocke der Banken: Wie vermeidet man Negativzinsen bei der Geldanlage?

Im Gespräch · 11.07.2021 · 4 Min.
Euro-Geldscheine liegen in einem Sparbuch.
Erscheinungsdatum
11.07.2021
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Wer sein Geld zur Bank bringt, möchte, dass es sich vermehrt. Doch schon seit zehn Jahren verlangen Kreditinstitute Negativzinsen für Guthaben auf Konten. Geld auf einem Tagesgeldkonto oder auf dem Sparbuch zu parken, wird deshalb immer unattraktiver. Saidi Sulilatu, YouTuber beim Geldratgeber "Finanztip", geht davon aus, dass noch weitere Banken dieser Praxis folgen werden. Im Moment würden bereits 400 Institute Negativzinsen erheben, darunter die Direktbank ING sowie die Postbank und die Commerzbank. 0,5 Prozent Zinsen würden ab Einlagen in Höhe von 25.000, 50.000 oder 100.000 Euro fällig. "Die Negativzinsen haben die Deutschen zum Aufwachen gebracht", ergänzt der Finanzexperte. Denn bei der klassischen Anlage auf einem Konto werde das Geld weniger - auch wegen der Inflationsrate. Deshalb empfiehlt er eine Geldanlage in ETFs oder den Kauf einer Immobilie. Worauf bei diesen Investments zu achten ist, erläutert Saidi Sulilatu im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Herrler.