Im Gespräch · Afghanistan: Auch Hunger macht den Menschen zu schaffen

Afghanische Kinder stehen vor einem Haus.
SWR Aktuell

Afghanistan: Auch Hunger macht den Menschen zu schaffen

Im Gespräch · 20.08.2021 · 4 Min.
Afghanische Kinder stehen vor einem Haus.
Erscheinungsdatum
20.08.2021
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Nicht nur die radikal-islamischen Taliban setzen Afghanistan zu, das Land leidet auch unter einer Dürre. Mindestens 11 Millionen Menschen seien davon bedroht, nicht mehr genug zu essen zu haben, sagt die Europäische Union. "Nahrungsmittel sind im Land selbst vorhanden, es ist im Wesentlichen ein Verteilungsproblem", erklärt Michael Frischmuth, Kontinentalleiter Asien der Diakonie Katastrophenhilfe im Interview mit SWR 2 Aktuell-Moderatorin Katja Burck. Dabei erzählt er auch er auch, vor welchen Herausforderungen internationale Helfer in Afghanistan stehen. Afghanistan ist nicht nur das Land, aus dem jetzt Soldaten abziehen und das einer beispiellosen politischen Instabilität entgegensieht. Afghanistan ist auch ein Land, das mit einem Bruttoinlandsprodukt von 19 Dollar pro Kopf in der unteren Hälfte der Länderliste weltweit rangiert. Außerdem ist es das Land, für das die EU 25 Millionen Euro humanitäre Hilfe zur Bekämpfung des Hungers bereitgestellt hat und zwar vor einem Monat, denn das Land leidet unter einer Dürre wie selten. Darüber spreche ich mit Michael Frischmuth Kontinentalleiter Asien der Diakonie Katastrophenhilfe. . Eine Lage, die sich durch die politische Lage im Moment verschärfen dürfte-wie groß ist die Not? TAKE Michael Frischmuth Kontinentalleiter Asien der Diakonie Katastrophenhilfe