Im Gespräch · Der ESC als Corona-Experiment: Warum ein Arzt die Gefahr auf sich nimmt

Etwa 4500 Zuschauer verfolgen die zweite Kostümprobe des ersten Halbfinales des Eurovision Song Contest (ESC) in der Ahoy Arena.
SWR Aktuell

Der ESC als Corona-Experiment: Warum ein Arzt die Gefahr auf sich nimmt

Im Gespräch · 18.05.2021 · 4 Min.
Etwa 4500 Zuschauer verfolgen die zweite Kostümprobe des ersten Halbfinales des Eurovision Song Contest (ESC) in der Ahoy Arena.
Erscheinungsdatum
18.05.2021
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Nach einer Zwangspause im vergangenen Jahr wegen der Corona-Pandemie beginnt heute um 21.00 Uhr der 65. Eurovision Song Contest mit dem ersten Halbfinale. In der Ahoy-Arena im niederländischen Rotterdam treten 16 Länder für zehn Plätze im Finale am Samstag gegeneinander an. ESC-Fan Lothar Zimmermann ist Arzt und Journalist. Seit vergangener Woche hält er sich in Rotterdam auf. Für den ESC hätten die Veranstalter ein ausgeklügeltes Sicherheitskonzept vorgelegt, erläutert er in SWR Aktuell. Alle Besucher müssten vor Betreten der Halle einen Corona-Test machen und bis zum Erreichen des Sitzplatzes eine Atemschutzmaske tragen. Bei den Proben sei auch immer ein Platz vor und hinter ihm freigewesen, ergänzt der ESC-Fan. Die Halle sei sehr gut durchlüftet gewesen. "Möglicherweise hilft uns auch diese Lüftung, das Infektionsrisiko gering zu halten." Wie Lothar Zimmermann diesen Feldversuch ESC in der Corona-Pandemie als Arzt einschätzt, sagt er im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Arne Wiechern.