Plakat mit der Aufschrift "Nein heißt nein".
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Europa-Politikerin Reintke: Umgang mit MeToo-Debatte ist zögerlich und schleppend geworden

Im Gespräch · 08.07.2021 · 5 Min.
Plakat mit der Aufschrift "Nein heißt nein".
Erscheinungsdatum
08.07.2021
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Seit fast vier Jahren wehren sich Frauen unter dem Hashtag MeToo gegen sexuelle Belästigung. Auch Belästigungen im EU-Parlament wurden während dieser Zeit öffentlich gemacht. Für heute stand das Thema auf der Tagesordnung des Parlaments in Straßburg; es wurde aber kurzfristig verschoben und soll jetzt erst nach der Sommerpause weiter besprochen werden. Für die Europa-Parlamentarierin Terry Reintke (Bündnis 90/Die Grünen) ein Zeichen dafür, dass die Debatte an Schwung verloren hat. "In den letzten Jahren hat sich eine sehr schleppende, sehr zögerliche Art etabliert, mit dem Thema umzugehen", sagte Reintke im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Bernhard Seiler. Zusammen mit anderen Parlamentarierinnen will Reintke den Kampf gegen sexuelle Belästigung neu beleben - dazu muss sich ihrer Ansicht nach im Parlament noch einiges ändern.

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