Im Gespräch · Frühstücks-Quarch: Warum der Weltraum-Wettstreit von Musk, Bezos und Branson eine Klimasünde ist

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Frühstücks-Quarch: Warum der Weltraum-Wettstreit von Musk, Bezos und Branson eine Klimasünde ist

Im Gespräch · 10.07.2021 · 4 Min.
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10.07.2021
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Der Wettlauf ins All ist neu entbrannt. Im Jahr 2021 sind es allerdings nicht mehr die Supermächte, die die Ersten im Weltraum sein wollen, sondern es herrscht ein Wettbewerb zwischen den Superreichen der globalen Wirtschaft. Tesla-Chef Elon Musk bringt mit seinen SpaceX-Raketen schon seit Jahren Raumschiffe und Satelliten in den Orbit. Jetzt will ihn Amazon-Gründer Jeff Bezos überholen und kündigte an, am 20. Juli mit einer Rakete seiner Space-Firma Blue Origin ins All zu fliegen. Wenig später zog sein Rivale, der Virgin-Gründer Richard Branson, nach und erklärte, er werde schon am Sonntag, den 11. Juli, an Bord seines Raumschiffs "Virgin Galactic" starten. Der Philosoph und Buchautor Christoph Quarch ist entsetzt und spricht von "präpubertärem Gegockel" - nach dem Motto: "meine Rakete kann länger als Deine und ich bin schneller als Du." Er hält die Weltraumambitionen der Milliardäre unter dem Gesichtspunkt des Klimaschutzes für unverantwortlich. Warum trotzdem in den sozialen Netzwerken bislang kaum Protest zu hören ist, erläutert Christoph Quarch im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Herrler.