Im Gespräch · Impf-Zentren: Ist der Südschwarzwald unterversorgt?

Eine junge Frau mit FFP2-Maske bekommt von einer Frau in kompletter Schutzkleidung bei einem Probedurchlauf eine Spritze in einem Impf-Zentrum in ihren rechten Oberarm.
SWR Aktuell

Impf-Zentren: Ist der Südschwarzwald unterversorgt?

Im Gespräch · 02.12.2020 · 3 Min.
Eine junge Frau mit FFP2-Maske bekommt von einer Frau in kompletter Schutzkleidung bei einem Probedurchlauf eine Spritze in einem Impf-Zentrum in ihren rechten Oberarm.
Erscheinungsdatum
02.12.2020
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Großbritannien hat als erstes westliches Land offiziell eine Notfallzulassung für einen Corona-Impfstoff erteilt. Dort können nächste Woche Massenimpfungen mit dem Vakzin des Hersteller-Gespanns aus Pfizer und der Mainzer Firma Biontech beginnen. Auch die EU will zügig Impfstoffe zulassen: Über den jetzt in Großbritannien zugelassenen will die zuständige Behörde am 29. Dezember entscheiden, am 12. Januar über den der Firma Moderna. Die Vorbereitungen zum Aufbau der Impf-Infrastruktur in Baden-Württemberg laufen. Bis 15. Dezember sollen neun Impf-Zentren startklar sein, zwei davon im Regierungsbezirk Freiburg. Die Auswahl der beiden Standorte - Freiburg und Offenburg, beides Städte in der Rheinebene - kritisiert der Landtagsabgeordnete Karl Rombach (CDU). Warum, erklärt er im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch - unter anderem fehlt ihm die Brücke zum Bodensee und er hält den Schwarzwald-Baar-Kreis, wo er herkommt, für unterversorgt.