Im Gespräch · Impfen mit Astrazeneca? In Großbritannien schnell und problemlos

Der britische Premierminister Boris Johnson hält eine Impfampulle von Astrazeneca in die Kamera
SWR Aktuell

Impfen mit Astrazeneca? In Großbritannien schnell und problemlos

Im Gespräch · 17.03.2021 · 2 Min.
Der britische Premierminister Boris Johnson hält eine Impfampulle von Astrazeneca in die Kamera
Erscheinungsdatum
17.03.2021
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In Deutschland und einigen anderen Ländern wurden die Impfungen mit dem Wirkstoff von Astrazeneca vorläufig gestoppt. Grund dafür waren wenige Fälle von Blutgerinnseln in Hirnvenen nach der Impfung. Es soll überprüft werden, ob sie möglicherweise durch die Impfung ausgelöst wurden. In Großbritannien wird zügig weiter geimpft - zu großen Teilen mit dem Astrazeneca-Produkt. Premierminister Boris Johnson hat heute stolz verkündet, dass auch er bald an der Reihe sei, und er natürlich das Vakzin von Astrazeneca bekomme. Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Herrler, erklärt ARD-London-Korrespondent, warum das alles in Großbritannien deutlich schneller und deutlich entspannter läuft. Ähnliche Probleme wie in der EU habe es mit dem Impfstoff, der dort eher'Oxford-Vakzin' genannt wird, nicht gegeben. Außerdem sei man stolz auf das im eigenen Land entwickelte Produkt, habe sich frühzeitig entsprechende Kapazitäten gesichert, und die Impfkampagne sei deutlich pragmatischer angelegt. Inzwischen würden sogar Barkeeper zum Impfen angelernt.