Im Gespräch · Info-Date am Mittag: Bund und Länder beraten über Corona-Regeln und Höhe des Wiederaufbaufonds

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Info-Date am Mittag: Bund und Länder beraten über Corona-Regeln und Höhe des Wiederaufbaufonds

Im Gespräch · 10.08.2021 · 10 Min.
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Erscheinungsdatum
10.08.2021
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Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder beraten seit dem Mittag über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie. Einiges ist schon durchgesickert: die 3-G-Regel, also, Zutritt nur für Geimpfte, Getestete und Genesene, bleibt wohl bestehen, ebenso die Maskenpflicht. Viel diskutiert wurde in den vergangenen Tagen auch über die Ungeimpften. Müssen sie bald ihre Tests selbst bezahlen? Der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz, Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller, sagte dazu heute Morgen im ZDF-Morgenmagazin, er gehe davon aus, dass das kostenlose Testangebot ab Mitte Oktober aufgehoben werde. Ab sofort habe jeder acht Wochen Zeit, um sich impfen zu lassen - einschließlich der entsprechenden Wartezeiten nach der Zweitimpfung. "Wer dieses Impfangebot nicht in Anspruch nimmt, muss dann für Tests auch bezahlen", so Müller. Für Kinder und Jugendliche sowie für Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, sollen die Corona-Tests weiterhin kostenfrei bleiben. Bei der Bund-Länder-Konferenz geht es heute auch um die Frage, wie der Wiederaufbau in den von der Flutkatastrophe betroffenen Regionen gelingen kann. Es soll einen nationalen Wiederaufbaufonds geben. Aus der nordrhein-westfälischen Staatskanzlei kommen vorab konkrete Zahlen: Ministerpräsident Armin Laschet schätzt die Schäden in NRW auf rund 13 Milliarden Euro. Die Schäden in Rheinland-Pfalz seien mindestens genauso hoch. Deshalb müsse der gesamte Wiederaufbaufonds zwanzig bis dreißig Milliarden Euro umfassen.