Im Gespräch · Milliarden-Schaden durch Cyber-Kriminalität: Deutsche Unternehmen fordern polizeiliche Überprüfung von Mitarbeitern

Eine Illustration zeigt den Bildschirm eines Laptops auf dem Hackerangriff steht
SWR Aktuell

Milliarden-Schaden durch Cyber-Kriminalität: Deutsche Unternehmen fordern polizeiliche Überprüfung von Mitarbeitern

Im Gespräch · 05.08.2021 · 4 Min.
Eine Illustration zeigt den Bildschirm eines Laptops auf dem Hackerangriff steht
Erscheinungsdatum
05.08.2021
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Der deutschen Wirtschaft ist laut Branchen-Verband Bitkom 2020 und 2021 durch Cyber-Kriminalität ein Schaden von 221 Milliarden Euro entstanden. Das wurde auf der gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Verfassungsschutz mitgeteilt. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) fordert die Politik deshalb zum Handeln auf. Der stellvertretende Abteilungsleiter für den Bereich Digitalisierung und Innovation beim BDI, Steven Heckler, fordert deshalb, dass Firmen ihre Mitarbeiter stärker kontrollieren dürfen. Unternehmen müssten gegenüber Behörden sagen dürfen: "Das ist mein neuer Mitarbeiter, der sich um Cyber-Sicherheit kümmert. Bitte führt eine polizeiliche Überprüfung durch, dass er uns nicht schaden will." Kriminelle hätten es auf alle Bereiche abgesehen, die für Unternehmen relevant seien. Dazu gehörten Kommunikationsdaten, Finanz-, Mitarbeiter- und Kundendaten genauso wie Marktanalysen. Wer hinter den Cyber-Angriffen auf deutsche Unternehmen steckt, erläutert der BDI-Experte im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Arne Wiechern.