Die Jurymitglieder Mati Diop (von links nach rechts), Kleber Mendonca Filho, Jessica Hausner, Tahar Rahim, Mylene Farmer, Melanie Laurent und Spike Lee posieren für Fotografen bei der Ankunft zur Premiere des Films "Annette" bei den 74. Interna
SWR Aktuell

Ohne Abstand in der Corona-Pandemie: Wie die Filmfestspiele von Cannes die Normalität zelebrieren

Im Gespräch · 07.07.2021 · 3 Min.
Die Jurymitglieder Mati Diop (von links nach rechts), Kleber Mendonca Filho, Jessica Hausner, Tahar Rahim, Mylene Farmer, Melanie Laurent und Spike Lee posieren für Fotografen bei der Ankunft zur Premiere des Films "Annette" bei den 74. Interna
Erscheinungsdatum
07.07.2021
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Die 74. Internationalen Filmfestspiele von Cannes sind eröffnet. Zur Gala kamen gestern Abend unter anderem Marion Cotillard und Adam Driver. Sie spielen die Hauptrollen in dem Musikfilm "Annette", mit dem das Festival startete. Unsere Frankreich-Korrespondentin Sabine Wachs ist auch in Cannes. Sie freut sich darüber, trotz Corona-Pandemie eine Großveranstaltung mit Zuschauern und Stars zu erleben. Allerdings fühle es sich auch ein bisschen komisch an. "Gestern Abend, als wir auf dem Weg zur Eröffnungsfeier waren, sind wir durch die Fans durchgelaufen und es war sehr eng." Auch die Pressekonferenzen seien "knalle voll". Natürlich hätten alle Anwesenden eine Maske getragen. Aber ein Stück Unsicherheit bleibe. "Der wirklich seltsame Moment für mich war", ergänzt Sabine Wachs, "als die Jury hereingekommen ist und alle Fotografen - 30 bis 40 vielleicht - sich ganz eng zusammengestellt haben und die Jury fotografiert haben. Da dachte ich: Das ist für Cannes ein normaler Anblick, aber es fühlt sich schon seltsam an." Wie die Filmstars mit der neuen Corona-Normalität umgehen, erzählt unsere Frankreich-Korrespondentin im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Herrler.

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