Im Gespräch · Töten männlicher Küken: Warum ein Geflügelhalter aus Gengenbach nicht mitmacht

Ein Küken sitzt auf einer Hand
SWR Aktuell

Töten männlicher Küken: Warum ein Geflügelhalter aus Gengenbach nicht mitmacht

Im Gespräch · 20.05.2021 · 4 Min.
Ein Küken sitzt auf einer Hand
Erscheinungsdatum
20.05.2021
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In Deutschland werden jedes Jahr immer noch Millionen männlicher Küken getötet, weil sich deren Aufzucht wirtschaftlich nicht rechnet. Der Bundestag will das verbieten. Das Gesetz soll am Abend beschlossen werden. Der "Zapf-Hof" in Gengenbach im Ortenaukreis hat sich schon vor fünf Jahren von dieser Praxis verabschiedet. "Bei uns wird kein männliches Küken oder kein Hahn in Verbindung mit der Haltung von Legehennen getötet", sagt Geschäftsführer Martin Zapf. "Wir denken, dass das der richtige Weg ist, weil wir mit der Natur arbeiten möchten." Die Eier würden im regionalen Lebensmittel-Einzelhandel vermarktet. Warum die Verbraucher bereit sind, den etwas höheren Preis zu zahlen, erläutert der Geflügelhalter im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Arne Wiechern.