Ein Feuerwehrmann steht vor einem brennenden Haus im ukrainischen Cherson, das nach ukrainischen Angaben bei russischem Beschuss am orthodoxen Weihnachtsabend getroffen wurde.
NDR Info

Russische "Weihnachts-Waffenruhe" hält nicht

Krieg und Terror – Die Lage im Nahen Osten und der Ukraine · 06.01.2023 · 5 Min.
Ein Feuerwehrmann steht vor einem brennenden Haus im ukrainischen Cherson, das nach ukrainischen Angaben bei russischem Beschuss am orthodoxen Weihnachtsabend getroffen wurde.

In der Ukraine hat es trotz der einseitig von Russland angeordneten Waffenruhe offenbar Gefechte gegeben. Beide Länder werfen sich gegenseitig Angriffe vor. Das Präsidialbüro in Kiew teilte mit, die russischen Streitkräfte hätten Kramatorsk im Osten des Landes mit Raketen angegriffen. Moskau dagegen gab an, die Armee halte den Waffenstillstand ein. Das ukrainische Verteidigungsministerium wiederum schrieb in sozialen Netzwerken, seine Soldaten hätten das Feuer auf russische Stellungen in der Kleinstadt Bachmut eröffnet. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Die einseitige Feuerpause sollte bis morgen Abend dauern.