Israels Außenminister Shimon Peres (li.) unterzeichnet das historische Oslo-Abkommen (1993). Rechts von ihm Palästinenser-Präsident Jassir Arafat, links von ihm US-Präsident Bill Clinton.
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30 Jahre Oslo-Friedensabkommen - Als es noch Hoffnung in Nahost gab

NDR Info Hintergrund · 12.09.2023 · 25 Min.
Israels Außenminister Shimon Peres (li.) unterzeichnet das historische Oslo-Abkommen (1993). Rechts von ihm Palästinenser-Präsident Jassir Arafat, links von ihm US-Präsident Bill Clinton.
Erscheinungsdatum
12.09.2023
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Vor dem Weißen Haus in Washington reichten sich Erzfeinde die Hände: Jitzchak Rabin, Israels Ministerpräsident, und Jassir Arafat, Chef der PLO. Beide unterschrieben eine Vereinbarung, in der die Grundzüge einer neuen palästinensischen Selbstverwaltung festgeschrieben wurden. Das Abkommen sollte der Beginn der Zwei-Staaten-Lösung sein: ein palästinensischer Staat im Austausch für die Anerkennung Israels durch die Palästinenser. Bis heute halten Staaten wie Deutschland daran fest. Doch das Ziel ist durch Extremisten auf beiden Seiten in weite Ferne gerückt. Gibt es heute Alternativen zur Zwei-Staaten-Lösung? Wie blicken Zeitzeugen, die damals verhandelt haben, auf das historische Abkommen?