Händedruck zwischen dem Außenminister der DDR Otto Winzer (l) und dem Außenminister der Bundesrepublik Deutschland Walter Scheel während der Aufnahme der DDR und der BRD in die UN. Aufnahme von 18.08.1973.
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50 Jahre in den Vereinten Nationen - Deutschlands Weg vom Feind zum Freund

NDR Info Hintergrund · 18.09.2023 · 24 Min.
Händedruck zwischen dem Außenminister der DDR Otto Winzer (l) und dem Außenminister der Bundesrepublik Deutschland Walter Scheel während der Aufnahme der DDR und der BRD in die UN. Aufnahme von 18.08.1973.
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18.09.2023
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Am 18. September 1973 traten beide deutsche Staaten, die Deutsche Demokratische Republik und die Bundesrepublik als 133. und 134. Mitgliedsstaat den Vereinten Nationen bei. Dieser Schritt musste gemeinsam vollzogen werden, denn die Westmächte und die Sowjetunion hätten ihr Veto im Sicherheitsrat eingelegt, wenn sich einer der Teilstaaten allein beworben hätte. Mit der deutschen Wiedervereinigung 1990 endete nach 17 Jahren die Doppelmitgliedschaft Deutschlands. In den folgenden Jahren übernahm die Bundesrepublik immer mehr Verantwortung in den Vereinten Nationen: Sie beteiligte sich seither an zahlreichen UN-Friedensmissionen und war mehrfach Mitglied des UN-Sicherheitsrats. Die Bundesrepublik ist inzwischen der zweitgrößte Beitragszahler für das gesamte UN-System und zweitgrößter bilateraler Geber humanitärer Hilfe. Wie war der Weg vom Feind zum Freund? Wodurch hat sich das internationale Bild von Deutschland geändert?