Les Yeux d'la Tête
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Beliebteste Fêtenchansonband in Deutschland: Les Yeux d'la Tête

RendezVous Chanson · 17.05.2023 · 88 Min.
Les Yeux d'la Tête
Erscheinungsdatum
17.05.2023
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Mitte der 80er Jahre hat das Fêtenchanson, "La Chanson festive", akkustische Musik mit Anklängen an Musette, an Mittel- und Osteuropäische Blasmusik und mit Latinoelementen, ihren Siegeszug angetreten in der frankophonen Musikszene. Ausgehend von Leuten wie den Têtes Raides, von La Tordue, den Ogres de Barback oder den Hurlements de Léo, stürmten sie Straßen, Plätze, Bühnen und Festivals - und waren in den 90er Jahren überall bekannt. Außer in Deutschland. Mit einer Ausnahme: "Les Yeux d'la Tête", Jungs von der Butte Montmartre, haben seit ihrem Debut in den 2000er Jahren immer in Deutschland gespielt. Ihr neues, erstes Livealbum heißt nicht umsonst: "Paris Berlin". Und enthält gar ein Chanson zu "Hamburg". Wie das alles kam und wieso gerade Deutschland (obwohl sie nicht wirklich Deutsch können), das erzählt Bandleader Benoit Savard exklusiv in dieser Folge. // Meisterliches "nouvelle chanson pop": Fredda // "Vent diable" heißt ihr neues, natürlich in Deutschland vom Kölner Label "Le Pop" herausgebrachtes Album. Wieder ist es ein Ausflug in den melancholisch-eleganten und leichten Pop der letzten 20 Jahre, wieder ist es perfekt von Pascal Parisot produziert - und Fredda (Dastrevigne) ist damit sogar im Morgenmagazin beim ZDF in Berlin aufgetreten am 15. Mai. Welcome "Vent diable" auch im RendezVous Chanson. Dazu Chansons von Gilbert Bécaud (seine Tochter Emily ist jetzt die Haupt-Nachlassverwalterin und es wird einiges an diskographischen Ereignissen geben), Lieder über die französische Sprache (angeregt von Leila Huissouds schönen Lied dazu) und vieles mehr. // ZU HÖREN SIND: // Les Yeux d'la Tête, Fredda, Charles Aznavour, Luz Casal, Mario Pelchat & Emily Bécaud, Jérôme Anthony, Edith Piaf, Nicolas Joseph, Yves Duteil, Leila Huissoud, Évasion, Didier Sustrac & Princesse Erika, Marka, Massilia Sound Système, Patricia Kaas, Vincent Baguian, Marie Laforêt und Julien Clerc.