Vor 80 Jahren wurden die Menschen befreit, die das Konzentrationslager Auschwitz überlebt hatten. Wie an jedem 27. Januar wird auch in diesem Jahr an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Vielen ist das wichtig, aber einige, vor allem aus dem rechten und rechtsextremen Spektrum, sagen, es solle Schluss mit dem Erinnern sein. Andere wissen einfach nichts oder zumindest wenig über die Verfolgung und Ermordung von Millionen Juden und anderer Menschen. Die Erinnerungsarbeit verändert sich ebenso wie das Gedenken. Darüber hat SWR-Aktuell-Moderator Jonathan Hadem mit Heike Radvan vom Institut für Rechtsextremismusforschung an der Uni Tübingen gesprochen.