Ihnestraße 22, früher das Kaiser-Wilhelm-Instituts für menschliche Erblehre, Anthropologie und Eugenik (KWIA). Auf dem Campus der FU Berlin im Bereich des ehemaligen KWIA  in Dahlem wurden 2014 menschliche Überreste gefunden. Offenbar in Auschwitz ermordete Häftlinge, deren Überreste damals nach Berlin geschickt, untersucht und anschließend im Garten des Instituts vergraben wurden.
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NS-Verbrechen in der Wissenschaft - Wie Universitäten mit ihrer Vergangenheit umgehen

SWR2 Wissen · 30.10.2021 · 28 Min.
Ihnestraße 22, früher das Kaiser-Wilhelm-Instituts für menschliche Erblehre, Anthropologie und Eugenik (KWIA). Auf dem Campus der FU Berlin im Bereich des ehemaligen KWIA  in Dahlem wurden 2014 menschliche Überreste gefunden. Offenbar in Auschwitz ermordete Häftlinge, deren Überreste damals nach Berlin geschickt, untersucht und anschließend im Garten des Instituts vergraben wurden.
Erscheinungsdatum
30.10.2021
Rubrik
Sender
Sendung

Bauarbeiter stoßen an der FU Berlin auf eine Grube mit Knochen, an der Universität Straßburg tauchen Hautproben eines Mannes auf, den die deutschen Besatzer für eine Skelettsammlung ermordet hatten: In der NS-Zeit haben Universitäten mit ihrer Forschung die Nazi-Rassenideologie unterstützt: Erst spät setzt sich die Wissenschaft damit auseinander. Die Aufarbeitung hat an manchen Unis gerade erst begonnen. Wird sie gelingen? Von Johanna Kleibl und Julian von Bülow. | Manuskript und mehr zur Sendung: http://swr.li/ns-verbrechen | Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: wissen@swr2.de | Folgt uns auf Twitter: @swr2wissen