Sebastian Moritz moderiert WDR 5 Politikum - Der Meinungspodcast
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Schuldenbremse muss bleiben & Ukraine braucht Geld und Waffen

WDR 5 Politikum - Der Meinungspodcast · 12.12.2023 · 22 Min.
Sebastian Moritz moderiert WDR 5 Politikum - Der Meinungspodcast
Erscheinungsdatum
12.12.2023
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Sendung

Hinterlassen wir kommenden Generationen eher Schulden oder Klimaschäden? Unser Gast ist ein Verfechter der Schuldenbremse. Um EU-Klimazölle geht es dem Kollegen Lorenz Beckhardt. Und eine Stärkung der Ukraine wünscht sich unser Host Sebastian Moritz. Und darum geht es im Meinungspodcast im Einzelnen: In den USA schwächelt die Zustimmung für die finanzielle Unterstützung der Ukraine. Mehr als 100 Milliarden Dollar haben die USA bereits bezahlt - nun will der ukrainische Präsident Selenskyj in Washington weitere Milliarden einsammeln. Für Host Sebastian Moritz ist es eine bittere Logik, dass nur mit einer aufgerüsteten Ukraine Wladimir Putin überhaupt an den Verhandlungstisch zu zwingen ist. (00:56) Und mehr Verhandlungen, mehr Diplomatie muss sein, findet Politikum-Hörerin Katrin Machel, die uns in einer langen Mail schreibt, dass sie sich einfach nicht an Kriege gewöhnen will. Wir freuen uns immer über Ihre Rückmeldungen. Entweder als Sprachnachricht unter 0172/253 00 42 oder per Mail an politikum@wdr.de. Soll die Ampel-Regierung ihre Klima-Projekte nach dem vom Bundesverfassungsgericht gestoppten Haushalt 2024 durch eine Aufweichung der Schuldenbremse finanzieren? Nein, sagt Jörg Tremmel, der Geschäftsführer der Stiftung Generationengerechtigkeit. Er hat Ideen für die Finanzierung von Klimaschutz, ohne unseren Nachfahren noch mehr Schulden aufzubürden. (03:53) Bei der Weltklimakonferenz ringen Industrie-, Schwellen und Entwicklungsländer um die gemeinsamen Ziele. Ein Streitpunkt dabei: die geplanten Klimazölle der EU. Für Politikum-Kollege Lorenz Beckhardt sind die aber die beste Idee, um Wirtschaft sinnvoll mit Klimaschutz zu koppeln. (13:45) Und Host Sebastian Moritz findet es beruhigend zu erfahren, dass Wirtschaftsforscher herausgefunden haben, dass die 160 Milliarden Euro vom Staat für Corona-Hilfen doch ganz gut angelegt waren. (20:36)