weiter lesen · Iris Wolff liest "Die Unschärfe der Welt"

Iris Wolff © Annette Hauschild/Ostkreuz
rbbKultur

Iris Wolff liest "Die Unschärfe der Welt"

weiter lesen · 19.09.2020 · 31 Min.
Iris Wolff © Annette Hauschild/Ostkreuz
Erscheinungsdatum
19.09.2020
Rubrik
Sender
Sendung

"Die Unschärfe der Welt" beginnt in den windigen Weiten des Banat, einer Region in Rumänien, wo wie in Siebenbürgen eine deutschsprachige Minderheit zu Hause ist. Auch Iris Wolff ist hier aufgewachsen, bevor sie 1985 mit ihren Eltern nach Deutschland kam. In ihrem neuesten Roman, der für den Wilhelm-Raabe-Preis nominiert ist und auf der Longlist des Deutschen Buchpreises stand, erzählt Wolff die Geschichte einer Familie zwischen Rumänien und Deutschland über vier Generationen hinweg. Es geht um das Leben in der Diktatur, um Fluchten, Liebe und Zusammenhalt, um die Suche nach Freiheit und um Sprache. Wie funktioniert Erinnerung, welche Bedeutung hat Sprache dabei und welche Geschichten erzählen wir uns eigentlich – und welche nicht. Nadine Kreuzahler spricht mit Iris Wolff über ihren neuen Roman, Kindheitserinnerungen, den Begriff von Heimat und das Glück der Mehrsprachigkeit.