Wissen · Gescheiterte Flucht aus der DDR - "Grenzverletzer" und ihre Routen

Zwei Matrosen der Grenzbrigade Küste in Rostock/Markgrafenheide bei einem Kontrollgang am Strand in der Nähe von Rostock im Juni 1978. Die Ostseeküste der DDR wurde von den Grenztruppen stark bewacht. Die Bewachung galt vorwiegend möglichen Flüchtlin
SWR2

Gescheiterte Flucht aus der DDR - "Grenzverletzer" und ihre Routen

Wissen · 14.05.2021 · 28 Min.
Zwei Matrosen der Grenzbrigade Küste in Rostock/Markgrafenheide bei einem Kontrollgang am Strand in der Nähe von Rostock im Juni 1978. Die Ostseeküste der DDR wurde von den Grenztruppen stark bewacht. Die Bewachung galt vorwiegend möglichen Flüchtlin
Erscheinungsdatum
14.05.2021
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Sendung

Die Flucht aus der DDR war gefährlich. An der Berliner Mauer und der innerdeutschen Grenze starben zwischen 1961 und 1989 hunderte Menschen bei dem Versuch, in den Westen zu fliehen. Erst jetzt wird bekannt: Tausende probierten es auch über ganz andere Routen. Sie versuchten es über die Ostsee und die damaligen Ostblockstaaten. Die meisten Fluchtversuche missglückten. Historikerinnen und Politologen erforschen derzeit, wie viele dabei ums Leben kamen und wer die Menschen waren, die das Ministerium für Staatssicherheit "Grenzverletzer" nannte. Von Silke Merten. | Manuskript und mehr zur Sendung: http://swr.li/flucht-ddr | Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: wissen@swr2.de | Folgt uns auf Twitter: @swr2wissen