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Als Analphabet in der Welt der Schriftkultur

Sie kennen den Fahrplan auswendig, bestellen im Café dasselbe wie ihr Gegenüber. Sie gipsen sich die rechte Hand ein, obwohl sie unverletzt ist. Niemand darf ihre Schwachstelle entdecken: Sie können weder lesen noch schreiben. Die Autorinnen Marianne Wendt und Maren-Kea Freese haben mit Betroffenen gesprochen.

Analphabetismus: Die Figur eines verzweifelten Mannes steht zwischen verschiedenen Buchstaben; © dpa/Andrea Warnecke
29 Min. | 18.1.2020