Geschichte

Streit um die Erinnerung an Zwangsprostitution

Seit September erinnert die durch den Korea-Verband aufgestellte "Friedensstatue" in Berlin-Moabit an die Opfer sexualisierter Gewalt. Doch um sie gibt es Streit, denn die Statue bezieht sich auch auf die verharmlosend "Trostfrauen" genannten Zehntausenden von Zwangsprostituierten während der japanischen Besetzung - ein rotes Tuch für das konservative Japan.

13.10.2020, Berlin: Vertreterinnen des Korea-Verbandes protestieren an der Friedensstatue in Moabit gegen deren Entfernung (Bild: dpa)
14 Min. | 17.10.2020