Hintergrund

Menschen im Iran - Ein bisschen Glück trotz Sanktionen

Die US-Sanktionen treffen die Menschen im Iran hart. Die Pandemie hat die Wirtschaftskrise verschärft. Eine Reise durch das Land Nach den 2018 von den USA verhängten Sanktionen steckt der Iran in einer akuten Wirtschaftskrise, die sich durch den Ausbruch der Corona-Pandemie noch verschärft hat. Da auch der neue US-Präsident Joe Biden die Sanktionen kurzfristig nicht aufheben will, sucht Präsident Hassan Ruhani mit neuen wirtschaftlichen Kooperationen mehr politische Nähe zu China und Russland. ARD-Korrespondentin Karin Senz war Anfang des Jahres auf zwei Reisen im Iran unterwegs. In Teheran und Isfahan hat sie erfahren, wie Menschen die Schwierigkeiten im persönlichen Alltag meistern. Zwei selbstbewusste Automechanikerinnen in einem männerdominierten Beruf. Ein Spielzeugdoktor, der viel zu tun hat, weil die Leute sich nichts Neues mehr leisten können. Und ein junges Ehepaar mit einem Hostel im touristischen Isfahan, das mit ungewöhnlichen Onlineaktionen die Sanktions- und Corona-Mauer zu den fehlenden Gästen durchbricht.

Hassan Ruhani, Präsident des Irans, sitzt an einem Tisch bei einem Treffen mit Regierungsvertetern im Nordosten des Landes.
25 Min. | 8.4.2021