Im Gespräch

Auch Volleyball wieder mit mehr Zuschauern

Die Einigung der Bundesländer auf die Zuschauerregelungen für Sportveranstaltungen betrifft nicht nur die Fußball-Bundesliga. Auch alle anderen Sportarten können wieder vor Publikum stattfinden - mit den entsprechenden Einschränkungen. Für den Volleyball-Bundesligisten VfB Friedrichshafen bedeutet die 20-Prozent-Regelung, dass deutlich mehr Fans bei den Heimspielen dabei sein können als die bisherigen maximal 500. VfB Friedrichshafen-Geschäftsführer Thilo Späth-Westerholt hat die neuen Vorgaben im Gespräch mit SWR Aktuell begrüßt. Er hält sie auch für vernünftig, denn "es gab bisher nur eine Deckelung nach oben, aber nicht in Relation zur Hallen- oder Stadiongröße. Und das kann es ja nicht sein, weil am Ende eine Halle mit einem Fassungsvermögen von 10.000 Personen kann natürlich mit Abständen mehr Zuschauer zulassen als eine kleine Schulhalle." Für den VfB Friedrichshafen ist der finanzielle Aspekt laut Späth-Westerholt bei einer Begrenzung auf 20 Prozent der möglichen Zuschauerzahl nicht so gravierend wie in anderen Sportarten. Wichtig sei vor allem der psychologische Aspekt, dass sich die junge Mannschaft vor Publikum präsentieren könne. Dennoch, "auch wenn es nicht den hälftigen Etat ausmacht, brauchen wir die Ticketeinnahmen über die ganze Saison. Deshalb begrüßen wir, dass wir (...) immerhin 20 Prozent Zuschauer reinlassen können. Und je nach Entwicklung haben wir schon die Hoffnung, dass wir dann mehr Zuschauer einladen können", so Späth-Westerholt.

Volleyballer blocken am Netz
3 Min. | 16.9.2020