Im Gespräch

Doping-Experte: Großrazzia von diesem Ausmaß sehr selten

Mit einer weltweiten Razzia sind Fahnder gegen den Handel mit Doping vorgegangen. Es gab 234 Festnahmen bei der "Operation Viribus". Wer genau das Ziel war, bleibt vorerst unklar. Der ARD-Doping-Experte Hajo Seppelt sieht Hinweise darauf, dass vor allem Breitensportler, aber auch Spitzensportler von der Razzia betroffen waren. Bluttests bei Sportveranstaltungen wiesen auf Leistungs- und Spitzensportler hin. Beachtlich sei daran vor allem, dass die Razzia in 33 Ländern zeitgleich stattgefunden habe: "Es hat im Kampf gegen den Medikamentenmissbrauch im Sport eine Razzia eines Ausmaßes gegeben, wie es bisher selten war", sagte er in SWR Aktuell. Inwieweit Deutschland betroffen ist, erklärt Seppelt im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Bernhard Seiler.

Hajo Seppelt steht vor einer Fotowand bei den Olympischen Spielen.
4 Min. | 9.7.2019