Im Gespräch

Geheimoperation Rubikon: Spionage unter Freunden

Spionage ist weit mehr als das, was wir in James-Bond-Filmen erleben. Der Bundesnachrichtendienst und die amerikanische CIA haben jahrzehntelang die verschlüsselte Kommunikation von mehr als 100 Staaten mitlesen können. Möglich wurde das durch ihre Beteiligung an der Schweizer Crypto AG - deren Verschlüsselungstechnik an viele Staaten geliefert wurde und deren System einfach von den Geheimdiensten vorab manipuliert worden war. "Rubikon" nannte sich die Geheimoperation in Deutschland. Als erste darüber berichtet hatten das ZDF, die Washington Post und das Schweizer Fernsehen. SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch hat mit dem Geheimdienst-Historiker Christopher Nehring über den Fall gesprochen. Nehring ist wissenschaftlicher Leiter des Deutschen Spionage-Museums in Berlin.

Finger auf Computertaste mit BND-Aufschrift, Symbolfoto
5 Min. | 12.2.2020