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Reisewarnung jetzt auch für die Kanaren: "Erste Gäste reisen ab"

Das Auswärtige Amt warnt schon seit Wochen vor Reisen nach Spanien. Grund ist die hohe Zahl an Neuinfektionen mit dem Corona-Virus. Jetzt gilt auch für die Kanaren eine Reisewarnung. Dort, auf El Hierro betreibt Karsten Mohr eine Tauchschule. Er sagte im SWR: "Das war nur eine Frage der Zeit." Erste Auswirkungen seien bereits zu spüren: "Es gibt einige Leute, die die Reißleine gezogen haben und gesagt haben: In irgendwelche Lockdown-Szenarien am Flughafen wollen wir nicht, und sind abgereist." Wirtschaftlich treffe ihn die Reisewarnung nicht so hart, weil er nebenbei noch eine ökologische Finka betreibt, die einen Laden und die Schulen mit Lebensmitteln versorgt." Aber es geht schon ans Eingemachte." Unter der Bevölkerung nimmt Tauchlehrer Mohr eine Mischung aus Schicksalsergebenheit und Genervtheit war. SWR Aktuell-Moderator Andreas Herrler hat mit Karsten Mohr gesprochen.

Ein Mann mit Mundschutz geht am Strand, als die Bundesregierung die Kanaren wegen steigender Infektionszahlen als Risikogebiet einstuft
3 Min. | 3.9.2020