Im Gespräch

SPD-Familienpolitiker Leni Breymaier zur Rentenlücke bei Frauen

Die SPD-Familienpolitikerin Leni Breymaier hat im Radioprogramm SWR Aktuell eine Grundrente für Frauen ohne Bedürftigkeitsprüfung gefordert. Sie reagiert damit auf eine neue Studie der Uni Mannheim, der zufolge Frauen im Schnitt 26 Prozent weniger Rente bekommen, als Männer. Dabei, so Breymaier, hätten die betroffenen Frauen oft lange gearbeitet, teils in Erwerbsarbeit, teils aber auch in Erziehung und Pflege. Das müsse angerechnet werden. Wenn am Ende eine Rente rauskomme, die unter der Grundsicherung liegt, müsse sie aufgewertet werden. Dabei dürfe nicht darauf geschaut, wie viel der Ehemann an Rente hat: "wenn ich 35 Jahre gearbeitet habe, egal ob Erwerbsarbeit oder Kinder, oder Pflege, dann muss ich auf jeden Fall am Ende eine Rente haben, bei der ich nicht zum Amt gehen muss", betont Breymaier. Sie hat mit SWR Aktuell-Moderatorin Alina Braun über die Gender Pension Gap, die geschlechtsspezifische Rentenlücke gesprochen.

Leni Breymaier (SPD) am Rednerpult des Deutschen Bundestages
4 Min. | 17.9.2019