Im Gespräch

Sportvereine drängen auf Öffnung: "Wir können Folgen der Pandemie lindern"

Vier Monate Lockdown - so lange schon findet bei der Sportvereinigung Böblingen kein Sport und kein Training mehr statt. Wie bei hunderten anderen Sportvereinen im Land. Sie haben deshalb einen offenen Brief an die baden-württembergische Landesregierung geschrieben und fordern, sich bei den Bund-Länder-Gesprächen für eine Öffnungsperspektive einzusetzen. Federführend dabei ist Vereinsmanager Harald Link. Er sagte in SWR Aktuell: "Wir haben dreieinhalbtausend Kinder, die seit November keinen Sport mehr machen dürfen. Und wir merken das auch. Es kommen Anfragen von Eltern, die sich Sorgen machen." Und auch bei den Kindern, die jetzt in die vereinseigene Kita zurückkehrten, merke man die psychologischen und sozialen Folgen der Pandemie deutlich. Schließlich gehe es nicht nur um Bewegung: "Im Sportverein werden ja auch die sozialen Kontakte, Integration und persönlichkeitsbildende Faktoren besonders gefördert." Wie es funktionieren könnte, dass Vereinssport auch unter Pandemiebedingungen sicher ist, hat Vereinsmanager Link SWR Aktuell-Moderator Bernhard Seiler erklärt.

Der leere Sportplatz eines Sportvereins
5 Min. | 3.3.2021