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Stichwahl SPD-Vorsitz: Esken fordert Nachverhandlungen mit Union

Die Kandidatin für den SPD-Vorsitz, Saskia Esken, will die Große Koalition mit der Union beenden, wenn CDU und CSU Teile des Koalitionsvertrags nicht nachverhandeln. Es gehe ihr um Inhalte, sagte Esken in SWR Aktuell. So müsse beispielsweise ein Investitionsprogramm von zusätzlich 500 Milliarden Euro neu beschlossen werden; außerdem brauche es Verbesserungen beim Klimapaket. Am Ende müsse der SPD-Parteitag beschließen, ob es mit der Regierungskoalition weitergehe, so die Bundestagsabgeordnete. Die SPD-Mitglieder können bis Ende November in einer Stichwahl bestimmen, welches Bewerberduo sie an der Parteispitze haben möchten.<br/>SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch hat mit Saskia Esken gesprochen.

Saskia Esken, Bewerberin für den SPD-Vorsitz (Foto: picture alliance/Kay Nietfeld/dpa)
5 Min. | 19.11.2019