Im Gespräch

Umwelthilfe: Autobranche braucht keine Staatshilfe

Die Deutsche Umwelthilfe begrüßt, dass die Bundesregierung noch keine Entscheidung über Hilfen für die Autoindustrie wegen der Corona-Krise getroffen hat. Per Videokonferenz hatte Kanzlerin Merkel mit Herstellern und Gewerkschaften über mögliche Kaufanreize aus Steuermitteln beraten. Umwelthilfe-Chef Resch sagte dazu im SWR, allein im vergangenen Jahr habe die Autobranche 30 Milliarden Euro Gewinn gemacht und 8,2 Milliarden Euro an Dividende gezahlt: "Wenn es der Branche so gut geht, wie kommt sie dann auf die Idee, dass man ihr noch zusätzliche Milliarden gibt?” Für den Umweltexperten gebe es wichtigere Bereiche, in die der Staat investieren müsse. SWR Aktuell-Moderatorin Petra Waldvogel hat mit Jürgen Resch gesprochen.

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3 Min. | 5.5.2020