Im Gespräch

Vor Bundesparteitag: Warum die AfD nicht von der Corona-Pandemie profitieren kann

Die AfD will auf ihrem Bundesparteitag am Wochenende in Dresden ihr Wahlprogramm für die Bundestagswahl verabschieden. In Umfragen stagniert die AfD. Die Partei schaffe es also nicht, von der wachsenden Unzufriedenheit in der Bevölkerung mit der Corona-Politik von Bund und Ländern zu profitieren, sagt der Politikwissenschaftler und Parteienforscher Oskar Niedermayer. "Sie versucht seit Monaten sich als Sprachrohr der Anti-Corona-Demonstranten zu profilieren. Aber das gelingt ihr nicht wirklich." Als Grund nannte Niedermayer, dass die "Querdenker"-Bewegung sehr heterogen sei. Die verschiedenen Strömungen unter einen Hut zu bringen, sei sehr schwierig. "Das haben auch andere rechte Parteien versucht. Das gelingt einfach nicht." Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Astrid Meisoll erläutert der Politikwissenschaftler, welche politischen Ereignisse bis zur Bundestagswahl der AfD wieder Aufwind verschaffen könnten.

Auf einem Tisch liegen mehrere Fähnchen der AfD
3 Min. | 9.4.2021