Im Gespräch

Warum Verschwörungstheoretiker die Gates-Stiftung ins Visier nehmen

Wenn man so unfassbar reich ist, wie Micrososoft-Gründer Bill Gates und seine Frau Melinda, dann wird man schnell das Ziel von Verschwörungstheoretikern. Zumal, weil sich die beiden über ihre gleichnamige Stiftung dem Kampf gegen Krankheiten in Drittweltstaaten verschrieben haben. Dazu kommt: die Stiftung engagiert sich für Impfschutz und ist einer der Hauptgeldgeber der Weltgesundheitsorganisation WHO. Auch die Berliner Charitè mit ihrem Chefvirologen Drosten bekommt Geld von der Stiftung, natürlich streng zweckgebunden. Und dann hat Bill Gates auch noch vor einer möglichen Pandemie gewarnt. Dass sie durch das Corona-Virus ausgelöst wird, konnte der US-Milliardär damals, im Jahr 2015, nicht wissen. So erklärt SWR-Wissenschaftsredakteur Gabor Paal, warum die Gates-Stiftung zu spinnerten Behauptungen geradezu einlädt. Ihm bösartige Absichten zu unterstellen, sei aber völlig abwegig, erklärt SWR-Redakteur Paal im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Petra Waldvogel.

Bill und Melinda Gates stehen an einem Rednerpult
5 Min. | 6.5.2020