Frau steht vor Wand mit Recherche-Dokumenten

Investigative Recherchen

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Mit 17 schließt sich Bilal dem IS an - zwei Monate später ist er tot. Bilal, der mit bürgerlichem Namen Florent heißt, kommt als Kind mit seiner Mutter und seinem Bruder aus Kamerun nach Deutschland. Mit 14 gerät er in salafistische Kreise, mit 17, im Mai 2015, schließt er sich dem IS in Syrien an. Zwei Monate später ist er tot. In der fünfteiligen Podcast-Serie erzählt der Autor Philip Meinhold Bilals Geschichte. Er spricht mit Verwandten und Bekannten von Bilal, mit Experten von Sicherheitsbehörden sowie Vertretern der islamistischen Szene. Eine packende Recherche zu den Ursachen und Umständen einer Radikalisierung - und einem bislang ungeklärten Tod.
Der Funkstreifzug ist die investigative Recherchesendung von B5aktuell. Jeden Sonntag decken unsere Reporter Missstände in Politik und Gesellschaft auf, kritisieren Fehlentwicklungen und analysieren die Hintergründe. Verunreinigte Lebensmittel, Behandlungsfehler, Lobbyismus, Ausbeutung, Naturzerstörung, Behördenwillkür - der BR unterstreicht mit der seit 1965 existierenden Sendung, wie wichtig ihm investigativer Journalismus ist.
Auf den ersten Blick ist das Greenhouse im Süden Berlins ein Ort, an dem Künstler sich Arbeitsräume mieten können: Hier entstehen Kunst, Musik, Performances. Doch hinter den Kulissen des hippen Kunstorts sieht es anders aus. Ein ehemaliger Mieter berichtet von illegalen Bewohnern, Drogen und mehreren Menschen, die in den vergangenen Jahren dort gestorben sein sollen. Eine investigative Podcast-Serie von radioeins in fünf Teilen.
Leonora schließt sich 2015 dem IS an. In Syrien lebt sie als Drittfrau eines Dschihadisten. Ihr Vater kämpft um ihre Rückkehr. Über Handy halten sie Kontakt. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Hörbuchpreis 2020 in der Kategorie "Bester Podcast".
Es ist der spektakulärste Fall von Cyber-Spionage, den es in Deutschland je gegeben hat: Im Frühjahr 2015 greifen Hacker den Deutschen Bundestag an und hacken sich in die Computer von Abgeordneten. Einer der Hacker dringt sogar auf den Rechner von Bundeskanzlerin Angela Merkel vor. Bis heute weiß die Öffentlichkeit nicht, welche Daten gestohlen wurden und was der Hacker damit gemacht hat. Jahrelang bleibt der Mann in Merkels Rechner ein Phantom. Ist er wirklich ein russischer Geheimdienst-Mitarbeiter, wie manche Experten glauben? Doch dann kommt aus den USA ein entscheidender Hinweis, und die Hacker-Jagd der deutschen Ermittler kommt endlich in Fahrt. Am Ende gelingt ihnen ein seltener Coup: Sie finden heraus, wer der Mann auf Merkels Rechner war, wie er heißt und für wen genau er arbeitet.
Deutschland ist ein Geldwäsche-Paradies, sagen Experten und fordern strengere Maßnahmen, beispielsweise eine Obergrenze für das Bezahlen mit Bargeld. Eine Recherche von NDR Info macht deutlich, wie genau internationale Geldwäsche-Netzwerke auch Deutschland für die kriminellen Geschäfte nutzen. Die Reporter begeben sich auf die Spur des Schmutzigen Geldes. Sie treffen Profi-Geldwäscher und mutmaßliche Hisbollah-Mitglieder und recherchieren im Libanon und in Westafrika. Mit Experten ordnen sie die Ergebnisse der Recherche ein.
Ein Asylbewerber aus Afrika verbrennt 2005 im Polizeigewahrsam. Der an Händen und Füßen Gefesselte habe sich selbst angezündet, behaupten die Beamte. 15 Jahre lang scheitert die Justiz trotz mehrfacher Anläufe daran, den Fall aufzuklären - und macht ihn damit zum Politikum. Serie in 5 Teilen zum ungeklärten Fall Oury Jalloh.
Die NDR Info Reporter Benedikt Strunz und Philipp Eckstein geben in fünf Folgen im "Paradise Papers"-Podcast Einblicke in ihre Recherchen mit WDR, "SZ" und Journalisten weltweit. "Paradise Papers" - so lautet der Titel einer Recherche von Journalistinnen und Journalisten in aller Welt. Grundlage dafür war ein 1,4 Terabyte großer Datensatz. Darin verborgen: brisante Informationen über die Tricks von Superreichen, Prominenten, Kriminellen und Konzernen, die ihren Besitz verstecken und ihre Steuerzahlungen drastisch senken. Hochspezialisierte Berater helfen ihnen dabei, die Gesetzgebung in Niedrigsteuerländern zu nutzen - moralisch fragwürdig, aber meist legal. An den einjährigen Recherchen zu den "Paradise Papers" waren international fast 400 Journalistinnen und Journalisten aus rund 100 Medien beteiligt, darunter die New York Times, der Guardian und Le Monde. In Deutschland haben Journalisten der Süddeutschen Zeitung, des NDR und des WDR zu den "Paradise Papers" recherchiert. Während die im April 2016 veröffentlichten "Panama Papers" vor allem Steuerhinterziehung, Korruption und andere Verbrechen öffentlich machten, bieten die "Paradise Papers" Einblicke in die Arbeit hochspezialisierter Berater, die komplizierte Konstrukte zur Steuervermeidung ersinnen. Profiteure sind reiche Kunden und Firmen, die zwar die Infrastruktur von Industrieländern wie Deutschland nutzen, sich aber um ihren Anteil an deren Finanzierung drücken. Die dafür angewandten Tricks sind in der Regel legal, doch ihr Ergebnis ähnelt dem der Steuerhinterziehung: Der Gesellschaft entsteht ein enormer Schaden durch nicht bezahlte Steuern.
Eine Geschichte über Vertrauen und Freundschaft, Lüge und Betrug. Wie konnte der Deutsche Felix Vossen - Filmproduzent, Daytrader und Textilunternehmer-Spross - engste Freunde und Verwandte um einen hohen zweistelligen Millionenbetrag bringen? NDR Info Reporter Christoph Heinzle geht auf Spurensuche quer durch Europa - in London, Hamburg, Gütersloh, Zürich und St. Moritz. Preisgekrönter Podcast.