Klassik aktuell

#01 Kritik: "Medea" an der Staatsoper Berlin: Plunder in Korinther Lagerhallen

Sie ermordet ihren Bruder, ihre eigenen Kinder und die neue Ehefrau ihres Ex Jason: Medea wütet durch Luigi Cherubinis Revolutionsoper und ist dabei sehr redselig. An der Berliner Staatsoper ermüdet das vor allem szenisch: Korinth als Zollfreilager. Am 8. Oktober war Premiere der Inszenierung von Andrea Breth, am Pult der Staatskappelle Berlin stand Daniel Barenboim.

4 Min. | 8.10.2018