Lebenswelten

Poesie als Gottesdienst

Der Dichter und Philosoph Friedrich Hölderlin (1770-1843) hat Poesie immer als religiöse Handlung begriffen. Seine Gedichte verstand er als Warnung vor der völligen Entfremdung des Menschen in einer durchrationalisierten Welt, in der das Göttliche keinen Platz mehr hat. Michael Reitz über Friedrich Hölderlins Ringen um Spiritualität.

Friedrich Hölderlin © pa/Fine Art Images/Heritage Imag
25 Min. | 15.3.2020